Atomstrom – ja bitte?

Jahrelang war ich ja der Auffassung, dass Kernenergie die absolute Katastrophe ist. Als Hauptprobleme sah ich das Laufen eines nicht sofort zu stoppenden Prozesses, eine Kühlung dieses bei Stromausfall sowie die ungeklärte Endlagerproblematik.
Aber
scheinbar bin ich hier, wie auch bei anderen Dingen, der Systempropaganda auf den Leim gegangen. Und Sachverhalte stellen sich um einiges anders dar.
Wie ich einem Artikel aus dem Freitum-Blog entnahm, scheint es alternative Reaktor-Techniken zu geben. Dort ist die Rede von einem so genannten schnellen Reaktor der bspw. die Endlagerproblematik in ein neues Licht rückt. Immer wird davon geschwafelt den Strahlungskrempel tief unter die Erde zu bringen.
Aber genau dieser Reaktor bedient sich nun mit dem Material das die konventionellen Siedewasserreaktoren als Abfall produzieren. Weiterhin arbeitet dieser Kugelhaufenreaktor inhärent, also stabil auch bei Ausfall aller Komponenten. Mit anderen Worten kann es nicht zur Kernschmelze oder gar zum SuperGau kommen.

Ausgerechnet die Grüne Partei die sich ja “Atomstrom -Nein Danke” auf die Fahnen geschrieben hat ist offensichtlich am blockieren dieser Technik mit involviert.

Unabhängig davon finde ich es trotzdem wichtig Energie einzusparen, wie ich am Beispiel Wahnsinn Strassenbeleuchtung hier schon mehrfach ausführte, auch weil diese Reaktortechnik wohl nicht so große Mengen Strom liefern kann.

Gerade in Anbetracht der hiesigen Debatte um die neue Windkraftanlage (Windpark) am Treisberg im Taunus sind das interessante Aspekte.

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